Chor

Chor der Schubertkirche Lichtental


Schwerpunkt des Chors:
Der musikalische Schwerpunkt des Chors der Schubertkirche Lichtental ist es, die kirchenmusikalische Werke von Franz Schubert, der in der Pfarrkriche Lichtental (Schubertkirche) getauft wurde, und viele seiner Werke dort erstmals aufgeführt hat, zu pflegen und im Rahmen der Hochämter in der Schubertkirche auf hohem gesanglichen Niveau, mit ausgezeichneten Solisten und Mitgliedern von Berufsorchestern aufzuführen.
Neben den Werken von Franz Schubert singt der Chor die kirchenmusikalische Werke weiterer berühmter Komponisten, wie z.B. Johann Sebastian Bach, Antonín Dvořák, Charles Gounod, Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Otto Nicolai.

Zur Geschichte des Chors:
Der Chor wurde 1728 vom ersten Chorregenten der Kirche, Martin Martinides, gegründet. Einer seiner Nachfolger war Michael Holzer (ein Schüler des berühmten Johannes Georg Albrechtsberger), der erste Lehrer Franz Schuberts in Gesang, Orgel und Tonsatz Später kam die regelmäßige Mitwirkung als Sopran(solist), Streicher oder an der Orgel. Für die 100-Jahr-Feier seiner Pfarrkirche komponierte Schubert seine erste große Messe in F-Dur und dirigierte sie selbst als 17-Jähriger am 25. September 1814.
1919 gab es die erste zyklische Aufführung aller sechs lateinischen Schubert-Messen in der Lichtentaler Kirche unter Chordirektor Heinrich Singer.
Von 1951 bis 1983 war Franz Rockenbauer Chordirektor des Chors, der sich durch eifrige Pflege der Kirchenmusik und zahlreiche Schubert-Aufführungen auszeichnete.
1978, im Schubertjahr zum 150. Todestag von Franz Schubert, fand am 19. November ein festliches Hochamt mit Kardinal Dr. Franz König und Schuberts G-Dur-Messe unter Chordirektor Franz Rockenbauer, vom Österreichischen Rundfunk (Fernsehen und Hörfunk) über EUROVISION in den „Westen“ und (erstmalig!) über INTERVISION in die kommunistischen Oststaaten übertragen.
Seit 1983 ist Mag. Friedrich Lessky musikalischer Leiter der Pfarre. Er setzt die Tradition des Chors durch intensive Pflege der Musik Schuberts, seiner Vorbilder und Zeitgenossen fort: Mozarts sämtliche Messvertonungen im Jahr seines 200. Todestages 1991, alle 14 Messen von Joseph Haydn 1992. Das große Festjahr von Schuberts 200. Geburtstag 1997 führte zu einer historisch zweifellos einmaligen Aufführungsfolge seiner sämtlichen kirchenmusikalischen Werke im Rahmen der Hochämter. Am 21. September übertrug EUROVISION aus der Schubertkirche die F-Dur-Messe, zelebriert vom Wiener Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn.
Weitere Informationen zur Geschichte der Schubertkirche finden Sie hier.

Schubert-Gesellschaft:
Die musikalische Gestaltung einer Reihe von Hochämtern wird von der Schubert-Gesellschaft finanziell unterstützt.

Chorleitung:
Mag. Friedrich Lessky

Chorprobe:
Die Chorproben finden jeden Donnerstag von 19.15 bis 21.00 Uhr im Pfarrsaal der Schubertkirche, Marktgasse 40, 1090 Wien statt.
Die Chorprobe der aktuellen Woche finden Sie im Wochenkalender.

Anmeldung:
Weitere Auskünfte erhalten Sie in der Pfarrkanzlei (die Öffnungszeiten finden Sie hier) oder direkt bei den Chorproben.
Die Voraussetzungen für das Mitsingen im Chor sind Freude am Singen und regelmäßige Teilnahme an den Chorproben sowie die Verfügbarkeit an den hohen Festtagen der Kirche.

Fotos:

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